LOVT-SOS-Tools zum Lernen!

Corona – ein Begriff, ein Feind, so unsichtbar und doch allgegenwärtig.

Und dann noch Homeschooling und Homeoffice. Nicht leicht. Und doch schaffbar. Aber wie?

Hier sind die wichtigsten Tools, die Sie brauchen, um gemeinsam mit Freude dranzubleiben. 

Und so gelingts!

Ohne Bindung kein Lernen – Es ist wichtig, dass die Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern (Kind/Mutter, Kind/Vater) gut und harmonisch ist. Das beeinflusst den Lernerfolg enorm. Wenn es Zoff gegeben hat, kurz durchatmen, frische Luft schnappen, zum Guten schauen, versöhnen, umarmen und weiter geht’s!

Stressfrei – Sorgen Sie für eine stressfreie Umgebung. Wenn bei Ihnen buntes Treiben herrscht, gehen Sie zum Lernen in einen anderen Raum. Wenn Sie selbst gestresst sind kann vielleicht der Partner helfen. Sind Sie allein mit den Kindern, gehen Sie erst dann ans Lernen ran, wenn Sie innerlich ruhig sind (kurz mal den Ort wechseln, 10x durchatmen, mit einer Freundin telefonieren, duschen …).

Blickkontakt, Vertrauen – Schauen Sie Ihrem Kind in die Augen, wenn Sie mit ihm sprechen. Blickkontakt schafft Vertrauen und hat etwas Verbindliches. Warten Sie, bis das Kind Sie ebenfalls anschaut. Blickkontakt verschafft positive Emotionen.

Innere Haltung – Die Gedanken der Mutter oder des Vaters in der Lernsituation sind ausschlaggebend. Das Kind spürt sofort, wenn Sie widerwillig oder genervt am Tisch sitzen oder mit Ihren Gedanken im Homeoffice sind oder sonst wo, ihre Gedanken sollten beim Kind sein.  Gedanken erzeugen Schwingungen und Energie und die werden vom Gegenüber unbewusst empfangen.

Innere Haltung – Der eigene Glaube an den Erfolg des Kindes trägt wesentlich zum Lernerfolg bei. Er schafft Motivation. Wenn ich selbst nicht daran glaube, dass mein Kind das schaffen wird, ja wie soll mein Kind dran glauben. Ich versichere Ihnen, Ihr Kind merkt das sofort. Also: „Du kannst das.“

Loben – Ihr Kind bemüht sich und strengt sich an, loben Sie es („Toll“ oder „Gut gemacht“). Auch wenn es nicht sofort gelingen mag – loben, denn die Anstrengung zählt! Beim Loben IMMER Blickkontakt, eventuell auch eine sanfte Berührung am Arm.

Widerstand – Ihr Kind zeigt Widerstand, verlangsamen Sie Ihr Tempo, legen Sie mal alles weg, holen Sie sich Blickkontakt, lächeln Sie und versichern Sie dem Kind „wir schaffen das“. Auch eine Pause tut gut und muss sein!

Duftstoffe – Raus in die Natur! Wir dürfen auch jetzt immer noch rausgehen. Nutzen Sie die Gelegenheit. Natürliche Duftstoffe im Wald und der Natur wirken positiv auf unseren Körper, die Psyche, das Nervensystem und – besonders wichtig – auf unser Immunsystem. Diese Botenstoffe im Wald nennt man Terpene. Wir schalten mal nicht den Computer ein, nicht die Duftlampe, sondern unsere Sinne. Wir erleben die Natur mit allen Sinnen.

Sinne live – Ihr Kind soll sich im Wald ruhig mal auf den Boden setzen und spüren, wie sich das anfühlt, die Blätter berühren, den Vögeln lauschen und immer wieder riechen. Sammeln Sie taktile Erfahrungen. Berühren und nochmals berühren! Der Wald ist eine Schatzkiste für unsere Sinne. 

Bedeutung geben – Ja ok, nicht alles zu Lernende macht auf den 1. Blick immer Sinn. Versuchen Sie trotzdem dem ganzen eine Bedeutung zu geben. Am besten mit Dingen aus ihrem Alltag: „Du kannst zwar deine Freundin nicht treffen, aber bald kannst du ihr SCHREIBEN, sie freut sich bestimmt.“ ODER „Du darfst ab jetzt ganz allein den Tisch decken – wohin kommt was?“ (rechts, links etc.).

Bleiben Sie positiv. Nehmen Sie sich auch Raum und Zeit für sich selbst, um Ihre Batterien aufzufüllen.

Vergessen Sie nicht das Atmen. Lachen Sie mindestens 1x/Tag. Ziehen Sie Ihre Mundwinkel nach oben,

wenn es gerade nichts zu lachen gibt. Hat fast denselben Effekt. 

Sie schaffen das! Wir schaffen das!

© Sabine Berndt


Sabine Berndt

Ich arbeitete seit 1996 als Ergotherapeutin und Psychotherapeutin HPG in Hamburg in einem eigenen Therapiezentrum. Ende 2014 bin ich nach Bayern (Pfaffenwinkel) gezogen und habe eine neue Praxis eröffnet. Im Laufe der Jahre habe ich mich in vielen Bereichen weitergebildet und qualifiziert.

So umfassen meine Ausbildungen den Bereich Neurologie, Pädiatrie und Psychiatrie mit Zusatzausbildungen für Bobath, Kinesiologie, NLP für ADS-Therapie, Legasthenie und Dyskalkulie.

Ich bin SI-Therapeutin, habe das IntraActPlus-Konzept erlernt und war darin viele Jahre als Lehrtherapeutin tätig.

Zusatzausbildungen in systemischer Familientherapie, Paartherapie, Legasthenietherapeutin und Dyskalkulietherapeutin ergänzen meine fachliche Kompetenz.

Aus all meinen Erfahrungen heraus habe ich das LOVT® - Konzept (Lösungsorientiertes Verhaltenstraining) und die TeBa® - Therapie (Therapie zum elementaren Bindungsaufbau) entwickelt. Mit diesen Konzepten arbeite ich jetzt seit einigen Jahren und lehre das Arbeiten damit in Deutschland, Norwegen, Österreich, Italien und der Schweiz.

Speziell liegt mir die Arbeit mit Down Syndrom Kindern, Kindern mit autistischen Spektrumsstörungen, Kindern mit unklarer Genese, Säuglingen und Kindern die Traumatisierungen erlitten haben sehr am Herzen. Hier führe ich an vielen Orten Ausbildungen und Elternseminare durch.

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.

Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.

(Christian Morgenstern)

Auf den folgenden Seiten möchte ich Sie informieren über meine LOVT- und TeBa-Konzepte, meine Angebote in den Bereichen Fort- und Weiterbildung, über Lehrgänge oder Veranstaltungen deren Referentin ich bin und über meine LOVT-Camps, speziell auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Down Syndrom abgestimmte Outdoor Wochen, unterstützt von einem Team erfahrener Therapeuten und Trainer.


Eine speziell auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Down Syndrom

abgestimmte LOVT Camp Woche, unterstützt von einem Team erfahrener Therapeuten und Trainer.

(Für ausführliche Informationen inkl. Anmeldemöglichkeit bitte das Bild anklicken)


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Die Markennamen 

●  LOVT® (lösungsorientiertes Verhaltenstraining) 

●  TeBa® (Therapie zum elementaren Bindungsaufbau)

sind international geschützt. Missbrauch wird strafrechtlich verfolgt.