Qualitäts- und Entwicklungs­sicherung

LOVT®- und TeBa®-Trainer:innen arbeiten mit hoher Verantwortung. Regelmäßige Supervision, Fallbesprechungen und Videoanalysen sichern die Qualität, fördern Selbstreflexion und stellen eine wirksame, fachlich fundierte Begleitung der Klient:innen sicher.

Qualitäts- und Entwicklungssicherung

für LOVT®-/TeBa®-Trainer:innen und Therapeut:innen

Die Arbeit im Rahmen von LOVT® (lösungsorientierte Verhaltenstherapie) und TeBa® ist ein hochsensibler Prozess, der tief in die Lebenswirklichkeit unserer Klient:innen eingreift. Diese Menschen schenken uns Vertrauen – und wir tragen eine besondere Verantwortung für ihre seelische, emotionale und persönliche Entwicklung.

Aus diesem Grund ist es nicht ausreichend, die Ausbildung lediglich abgeschlossen und den Titel erworben zu haben. Professionelles Arbeiten bedeutet kontinuierliche Reflexion, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung.

Bedeutung regelmäßiger Supervision

  • Supervision stellt sicher, dass wir unsere Arbeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, blinde Flecken erkennen und professionelle Distanz wahren.

  • Forschung belegt, dass kontinuierliche Supervision die Versorgungsqualität, die Therapietreue und die Wirksamkeit psychotherapeutischer Interventionen nachweislich erhöht (z. B. Milne, 2009; Wheeler & Richards, 2007).

  • Sie schützt nicht nur die Klient:innen, sondern auch die Fachkraft selbst vor Überlastung und Fehlentwicklungen.

Wissen wird erst lebendig durch Übung und Selbstreflexion

  • Wissen allein genügt nicht – es entfaltet seine Wirkung erst, wenn wir es aktiv anwenden, trainieren und mit eigener Erfahrung verknüpfen.

  • Eigene Videoanalysen und die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln sind unverzichtbar, um den theoretischen Hintergrund in eine echte, wirksame Praxis zu übersetzen.

  • Entscheidend ist dabei die Selbstreflexion: Wir reflektieren nicht die Klient:innen oder deren Eltern, sondern uns selbst – unsere Haltung, unsere Interventionen, unsere Reaktionen. Nur so entwickeln wir eine authentische Professionalität.

Verpflichtung zur Weiterführung des Titels

  • Der Titel LOVT®-/TeBa®-Trainer:in oder Therapeut:in darf nur geführt werden, wenn auch nach der Ausbildung regelmäßige Supervisionen, Fallbesprechungen und Videoanalysen wahrgenommen werden.

  • Eine Umbenennung oder eigenmächtige Abwandlung des Konzepts – etwa in andere Begriffe („HALT-Strategien“ o. Ä.) – widerspricht den Grundprinzipien und verwässert die Qualität sowie die wissenschaftliche Fundierung der Methode.

Persönliche Weiterentwicklung als Kern der Arbeit

Unsere Aufgabe verlangt, dass wir uns selbst immer wieder fordern:

  • durch fachliche Weiterbildungen,

  • durch Selbstreflexion,

  • durch die Bereitschaft, unsere Arbeit offen zu besprechen.

Nur so können wir gewährleisten, dass LOVT®-/TeBa®-Klient:innen die bestmögliche Begleitung erfahren. Denn wir arbeiten nicht mit Methoden um ihrer selbst willen, sondern mit Menschen, die uns ihre Verletzlichkeit, ihre Hoffnungen und ihr Vertrauen anvertrauen.

Systematische Trainingsansätze zur Lösung von Verhaltensproblemen. Ideal für Kinder und Erwachsene, die gezielte Unterstützung zur Verhaltensänderung benötigen.

Stärkung der Bindungen zwischen Eltern und Kindern. Fördert Vertrauen und Sicherheit, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, die ihre Beziehungen vertiefen möchten.

Einzigartige Camps für Kinder mit Down-Syndrom: Eine inspirierende Woche voller Gemeinschaft und Unterstützung. Hier geht's zu den Terminen.

Noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Mühlweg 13, D-82398 Etting