Vortrag über die TeBa-Therapie zum 57. Ergotherapie-Kongress des

Deutschen Verbands der Ergotherapeuten

Ohne Wurzeln kein Wachsen.


Die Säuglingsforschung zeigt, dass gute Interaktion und Bindung von Geburt an große Bedeutung haben.

 

Der allererste Kontakt ist bedeutend für die emotionelle Entwicklung. Deshalb ist es wichtig, dass man frühzeitig auf eine problematische Interaktion zwischen Mutter, Vater und Kind aufmerksam wird.

 

Eine problematische Eltern-Kind-Beziehung hemmt die natürlichen Reifeprozesse. Kinder, die eine schwierige Säuglingsperiode mit untröstlichem Schreien, Essprobleme, gestörtem Schlaf und Unruhe haben, zeigen Lern- und Leistungsstörungen, Hyperaktivität und/oder ausagierendes Verhalten.

Doch ist es für Therapeuten möglich, diesem vorzubeugen und eine ungünstige Eltern-Kind-Interaktion zu behandeln.

Folgende Bereiche werden im Vortrag angesprochen und durch Videoaufnahmen unterstützt:

  • Welche Konsequenzen entstehen bei einer ungünstigen Interaktions- und Bindungsstörung im 1. Lebensjahr und was für eine Bedeutung hat die Beziehung zwischen Eltern und Kind.
  • Untröstliches Weinen, Essprobleme, wenig Schlaf und Unruhe – was kann das sein?
  • Wie kann man eine gute Kind-Erwachsenen-Beziehung beeinflussen und die Diagnostik von Regulationsstörungen, sowie therapeutische Intervention.

Der 57. Ergotherapie-Kongress des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten fand vom 11. bis zum 13. Mai 2012 in Kassel statt.